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3 Silbermedaillen für das österreichische Team beim Grand Prix d’Equitation des 7 Nations von Special Olympics Monaco

Vom 26.-29. April fand in Aspremont bei Nizza der Grand Prix d’Equitation des 7 Nations statt, an dem 4 österreichische ReiterInnen teilnahmen und der von Special Olympics Monaco veranstaltet wurde. Die teilnehmenden 7 Nationen mit je 4 ReiterInnen waren aus Belgien, Schweiz, Deutschland, Niederlande, Frankreich, Monaco und Österreich angereist und starteten in den Special Olympics Disziplinen Dressur, Working Trail und einige davon sogar im Springen.

Isabella Szele, eine erfahren Reiterin gewann je eine Silbermedaille in der Dressur und im Working Trail.

Sonja Mahrhauser, das jüngste Teammitglied gewann mit 17 Jahren eine Silbermedaille und erreichte einen 4. Platz im Working Trail.

Christian Hofer erreichte je einen 5. Platz in der Dressur und im Working Trail und war sehr stolz erstmals in der Independent Klasse (ohne Pferdeführer) zu starten.

Besonders stolz waren die beiden Trainerinnen Susanne Müller und Andrea Bossler auf Jakub Gora, der erstmals auf Leihpferden startete und je einen 4. Platz in der Dressur und im Working Trail erreichte.

An dieser Stelle muss angemerkt werden, dass es für unsere speziellen SportlerInnen wirklich um ein vielfaches schwieriger ist, weit zu reisen und sich in 15 min auf fremde Pferde und andere Reitplätze einzustellen. Wie viele andere ReitsportlerInnen trauen sich so etwas zu???

Wir sind jedenfalls sehr stolz auf die Leistung des österreichischen Teams, bedanken uns auch bei den Veranstaltern von SO Monaco und den Pferdebesitzern für ihr Engagement, solch eine tolle Veranstaltung auf die Beine zu stellen!

Vom 3.-8. Juli fanden in Biella/Italien Nationale Special Olympics mit internationaler Beteiligung (Österreich, Deutschland, Finnland, Zypern, Kanada, Portugal und San Marino) statt, zu denen 2 ReiterInnen aus Wien und 6 Bowlingspieler aus Graz eingeladen wurden. Insgesamt waren in den verschiedenen Sportarten 1400 SportlerInnen am Start, davon ca. 75 beim Reiten.

Foto: Mannschaft

Bereits am ersten Tag fand die English Equitation Prüfung statt, in der die Reiter in kleine Gruppen eingeteilt werden und von den Richtern einzeln oder gemeinsam Hufschlagfiguren angesagt bekommen.

Foto: Christian Aler und Nicoline Tscherne

Christian Adler und Nicoline Tscherne konnten sich sehr rasch auf die Leihpferde und ungewohnten Kommandos einstellen und dabei  jeweils eine Goldmedaille gewinnen. Mittwoch war Dressur an der Reihe. Christians Pferd wurde ausgetauscht, da Tekken für den großen jungen Mann doch etwas klein war. Nun kam er mit dem ziemlich triebigen Frency zwar nicht so gut zurecht, machte jedoch das beste aus der Situation und mit seinem sehr schönen Sitz und seiner einfühlsamen Hilfengebung konnte er punkten. Auch Nicoline ritt mit der Haflingerstute Sotto die Dressur ihres Lebens und somit gab es auch an diesem Tag zwei Goldmedaillen, worauf die beiden TrainerInnen Susanne Müller und Julia Klauser besonders stolz sein können. Im Trailbewerb zeigte Christian wieder eine sehr schöne Vorführung und erreichte damit unglaublicher Weise wieder Gold, Nicoline hatte diesmal etwas mit der Angewohnheit ihrer Sotto bei den anderen Pferden bleiben zu wollen, zu kämpfen, konnte jedoch trotzdem eine Bronzemedaille gewinnen. Am letzten Tag stand für unsere beiden Reiter noch das Team-Relay auf dem Programm. In diesem Bewerb geht es nur um die Zeit, wobei die beiden nicht nur schön, sondern auch schnell ritten und damit ebenfalls wieder Gold holten.

Das Turnier wurde vom italienischen Team wirklich sehr gut organisiert, passende Pferde zur Verfügung gestellt und wir waren eine Woche ausschließlich von freundlichen und hilfsbereiten Menschen umgeben.

Es war uns eine Ehre und große Freude bei dieser Veranstaltung dabei gewesen zu sein und so erfolgreich abgeschnitten zu haben.

 

Fotos und Text: Susanne Müller

64 Tage vor der EM in Göteborg ist Pepo Puch nach seiner Pechsträhne mit 3 Siegen beim Dreistern-Paradressur-Turnier in Somma Lombardo zurückgekehrt. Mit seinem Sportpartner Fontainenoir dominierte er in Italien mit Turnier-Höchstscore in allen Bewerben. Mit seinen Teamkollegen Julia Sciancalepore, Michael Martin Knauder und Thomas Haller holte der Steirer im Teambewerb Platz 3 hinter Sieger Italien und nur einen Punkt hinter Frankreich.

Nach einem unglücklichen Sturz beim Spazierengehen erlitt Pepo Puch einen Nasenbein- und Fingerbruch, damit musste er das geplante Turnier im belgischen Waregem Ende April auslassen. Einen Start Ende Mai im niederländischen Roosendaal verhinderte eine plötzlich auftretende Reiseerkrankung seines neues 8-jähriges Pferd Dancing Feeling.

Jetzt gab der Europameister und Paralympics-Champion in Italien sein Comeback und feierte bei 3 Starts, 3 Sieg mit Rekordvorsprüngen (75 Prozent im Team Test und Individual, 78,844 Prozent in der abschließenden Kür). „Alles ist gut gelaufen, ich fühle mich körperlich gut und Fonti hat hier beim Turnier mit Höchstnoten die Richter überzeugt“, sagt der in der Schweiz lebende Steirer, der zum besten Reiter des Turniers gekürt wurde, stolz.

„Unser Team entwickelt sich auch im Hinblick auf die EM sehr gut. Die Leistungen von Julia, Michael und Martin waren wirklich gut. Platz 3 im Teambewerb war der Lohn und es hat uns nur ein Prozentpunkt auf die vor uns liegenden Franzosen gefehlt“, erzählt Puch 64 Tage vor der EM in Göteborg (21.-27. August).

EM-Generalprobe am Schindlhof
Bei den Österreichischen Meisterschaften am ersten Juli-Wochenende am Schindlhof in Fritzens (Tirol) wird das Para-Team angeführt von Equipe-Chefin Theres Rantner-Payer für die Europameisterschaft in Göteborg dann endgültig nominiert. „Wir freuen uns extrem auf unsere EM-Generalprobe am Schindlhof bei Evelyn und Klaus Haim-Swarovski. Dieses Turnier ist außergewöhnlich stark besetzt, für uns Paras ist es eine große Ehre neben Isabell Werth, Victoria Max-Theurer und Co. zeigen zu dürfen.“

CPEDI3* Somma Lombardo / ITA (16. bis 18.6.) mit Pepo Puch, Michael Knauder, Thomas Haller, Julia Sciancalepore

Homepagecatiecheval.it
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für den Nachwuchs und integrative Pferdesportler

Im Vorfeld des alljährlichen Dressurturniers fand heuer erstmals eine Pferdesport & Spiel Veranstaltung auf der Reitanlage der Fam. Natmeßnig in Himmelberg statt. Es wurden Voltigier-, sowie ein Geschicklichkeits- und mehrere Dressurbewerbe ausgetragen. Die Veranstaltung richtete sich in erster Linie an junge und integrative Reiter und Voltigierer.

Die Idee dahinter war zum einen, dass junge Reiter erstmals „unbürokratisch“ Turnierluft schnuppern konnten (die Pferde benötigen dafür beispielsweise noch keine Turnierpferderegistrierung).  Zum anderen sollte auch dem Integrationsgedanken Rechnung getragen werden, indem Sportler mit Handicap gemeinsam mit allen anderen ihr Können unter Beweis stellen konnten.

Bewertet wurden die Bewerbe von Sabine Hartlieb und die Dressurbewerbe von Richterin Elfriede Hazrati. Dabei wurden nicht nur Wertnoten vergeben, sondern auch konstruktives Feedback erteilt.

Die 38 Teilnehmer aus Kärnten und sogar der Steiermark wurden von ihren Trainern bestens vorbereitet. Davon waren 4 integrative Reiter, die in den unterschiedlichen Bewerben geführtes und freies Reiten im Schritt, sowie Aufgaben auf Reiterpassnsiveau starteten.

Die jüngsten Teilnehmer im Starterfeld mit 3 Jahren traten in den Voltigierbewerben an. Trotz der Aufregung im Vorfeld zeigten die jungen Sportler bereits ganz souverän ihre Kürübungen im Schritt. Spannend ging es noch einmal beim Geschicklichkeitsbewerb zu, wo nach Zeit und Fehler gewertet wurde und so manches Pferd-Reiter Paar schon ziemlich viel riskierte, um die beste Zeit ins Ziel zu bringen.

Schließlich gab es in den Dressurbewerben für einige noch die Möglichkeit sich auf das darauffolgende Turnier vorzubereiten oder einfach nur herauszufinden, wie weit sie und ihr Pferd mit ihrem Können bereits sind.  Für viele Reiter, aber auch für einige Pferde war es eine ganz neue Erfahrung sich auswärts in einer Prüfungssituation zu zeigen.

Insgesamt fiel das Feedback für die Veranstaltung sehr positiv aus und vielleicht wurde der eine oder andere, vor allem auch Pferdesportler mit Handicap angeregt bei der nächsten Gelegenheit selbst mitzumachen.

Anita Gumpelmayr

Mitgliedschaft Österreichisches Kuratorium für Therapeutisches Reiten

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