Mythen rund um ADHS, Autismus & tiergestützte Intervention
Rund um ADHS und Autismus kursieren viele Annahmen, Halbwissen und hartnäckige Mythen - auch im Kontext tiergestützter Intervention.
Solche Vorstellungen entstehen oft aus vereinfachten Erklärungen, persönlichen Erfahrungen oder populären Darstellungen in Medien und sozialen Netzwerken.
Manche wirken zunächst plausibel oder sogar positiv gemeint. Trotzdem können sie problematische Folgen haben.
Fehlannahmen und stereotype Bilder führen nicht selten dazu, dass neurodivergente Menschen falsch eingeschätzt werden – ihre Bedürfnisse werden übersehen, ihre Stärken missverstanden oder Erwartungen an sie gestellt, die nicht zu ihrer Realität passen.
Auch in pädagogischen und therapeutischen Kontexten können solche Vorstellungen dazu beitragen, dass Angebote nicht wirklich passend gestaltet werden.
Doch was sagt die Forschung?
Welche Annahmen sind evidenzbasiert?
Und wo lohnt sich ein genauerer Blick?
In diesem Online-Seminar greifen zwei Referentinnen verbreitete Vorstellungen auf, ordnen sie fachlich ein und diskutieren sie aus unterschiedlichen Perspektiven.
Unter anderem gehen wir Fragen nach wie:
Wollen autistische Menschen Freundschaften, Beziehungen, soziale Netzwerke?
Entstehen ADHS und Autismus durch Umweltfaktoren wie Medienkonsum – sind „Handys schuld“?
Haben neurodivergente Menschen tatsächlich einen besonderen Draht zu Tieren?
Sind neurodivergente Menschen automatisch „Naturmenschen“?
Welche Chancen und welche Missverständnisse gibt es rund um tiergestützte Intervention bei neurodivergenten Menschen?
Die beiden Fachvorträge beleuchten diese Themen aus verschiedenen Blickwinkeln.
Anschließend gibt es Raum für Fragen, Erfahrungen und gemeinsamen Austausch.
Referentinnen:
Lina spricht über Mythen rund um ADHS und Autismus und bringt dabei sowohl fachliche Perspektiven als auch persönliche Erfahrungen als selbst betroffene Person ein.
Astou Maraszto arbeitet im Bereich der tiergestützten Intervention und beleuchtet verbreitete Annahmen rund um Tiere, Neurodiversität und pädagogische Praxis.
Kosten: 75 €
Für OKTR Mitglieder: 67,50 €
Ort
Online