Ein besonderes Projekt mit dem Titel „Therapeutisches Reiten & Voltigieren“ wird im gräflichen Reitstall St. Martin im Innkreis umgesetzt. Seit Anfang Februar kommen Schülerinnen und Schüler der Inklusionsklasse 3i der Rieder Brucknerschule in den gräflichen Reitstall. Sie lernen die Pferdewelt, aber auch sich selbst über das Medium Pferd besser kennen. Beim Putzen, Führen und Voltigieren erleben sich die jungen Leute in einer anderen Rolle und entdecken dadurch eigene, unbekannte Fähigkeiten. Sie sind mit Begeisterung dabei. Schon nach wenigen Übungen gewinnen sie an Sicherheit und trauen sich selbst am Pferd immer mehr zu.
Spende und Engagement ermöglichen Soziales Lernen
„Nicht zu unterschätzen ist der Anteil vom sozialem Lernen. Da die Situation zu Beginn für alle neu war, agieren die Schülerinnen und Schüler anders als im Klassenverbund.“ berichtet die Voltigier-Therapeutin Monika Simader-Hörandner vom Verein Pondera. Eingefahrene Verhaltensmuster werden aufgebrochen, die jungen Leute gehen neugierig und motiviert an die Aufgaben heran. Die positive Gruppendynamik fördert den Zusammenhalt und lässt den Vormittag zu einem nachhaltigen Erlebnis werden. Möglich gemacht haben dieses tolle Projekt engagierte Lehrerinnen und Lehrer der Sportmittelschule und aus finanzieller Sicht der Rieder Serviceclub Soroptimist Ried-Innviertel mit einer großzügigen Spende.